Philosophie
Bildungsreisen
Die Living Culture Foundation Namibia bietet erfolgreich etablierten Projekten des Kulturnetzwerkes die Möglichkeit, an Bildungsreisen in Namibia teilnehmen. Diese gemeinsam organisierten Reisen zu den touristischen Höhepunkten Namibias und besonders zu anderen Projekten des Kulturnetzwerkes ermöglichen es den Projektträgern, ihr eigenes Land besser kennen zu lernen, ihr Projekt in entfernten Landesteilen vorzustellen und somit zur Werbung und zum Marketing beizutragen, sowie an Weiterbildungen durch die Stiftung teilzunehmen.
1. Reisemöglichkeiten für die Projektträger
Die normalerweise von Touristen besuchten Projektträger werden durch diese Bildungsreisen selbst zu Touristen und haben durch die LCFN die Möglichkeit, auch entfernte Teile ihres Heimatlandes kennenzulernen. Mit dieser Reise bedankt sich die Stiftung bei erfolgreichen Projekten, die dazu beigetragen haben, die Ziele der LCFN umzusetzen.
Dabei wird im Rahmen des Prinzips „geringer Finanzaufwand“ mit Lodges, Campingplätzen, etc zusammen gearbeitet. Diese profitieren auf der Reise von den authentischen, traditionellen Gastauftritten der Projektmitglieder, die so zur finanziellen Unterstützung der Tour beitragen sollen. Dieses System verwirklicht auch das Partizipationssystem und trägt entscheidend zum Gelingen der Reise bei. Die Reise wird dadurch zumindest zum Teil als selbstverantwortlich organisiert und durchgeführt angesehen.
2. Projektwerbung und Projektmarketing
Mit Auftritten und der authentischen Präsentation einiger Aspekte der traditionellen Kultur der Reisegruppe wird der Bekanntheitsgrad ihres Projektes enorm gesteigert. Somit werden die Projektträger während der Tour selbstverantwortlich zum Marketing ihres Projektes beitragen und so nachhaltig für das erfolgreiche Bestehen ihres Projektes arbeiten. Unmittelbare und direkte Verdienste entstehen für die Projektträger durch die Möglichkeit zum Verkauf von Souvenirs und anderen Artikeln auf der Reise.
3. Weiterbildungsmöglichkeiten
Zwei weitere Vorteile entstehen zusätzlich auf einer Bildungsreise, bei der Mitglieder der LCFN und des Kulturnetzwerk-Projektes längere Zeit zusammen leben.
Erstens wird das schon aufgebaute Vertrauen zwischen Projektträger und Organisationsmitgliedern intensiviert. Das heißt, dass sich durch die Reise weitere Freundschaften zwischen den Projektpartnern ergeben können und bestehende Freundschaften verfestigt werden. Dieser Punkt ist von bedeutendem Interesse für eine nachhaltige Zusammenarbeit. Die Mitglieder der LCFN erhalten zudem die Möglichkeit das Projekt zusammen mit den Projektträgern außerhalb des Projektstandortes zu evaluieren.
Zweitens bietet sich durch eine längere Reise die ausgezeichnete Möglichkeit, die Projektträger weiterzubilden. Weiterbildungsbedarf besteht in Bereichen der Projektführung, wie Umgang mit Touristen, Grundlagen der Betriebsführung. Aber auch in anderen Bereichen, wie der nachhaltigen Wirtschaftsplanung des Projektes lohnt eine Weiterbildung der Projektträger.




