Das Lebende Museum der Ju/'Hoansi-San wird unterstützt und empfohlen von der Living Culture Foundation Namibia (LCFN). Für weitere Informationen >>> www.lcfn.info
Das Lebende Museum der Ju/'Hoansi-San - Info
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Auf dem Weg zum Erfolg

Mit einigen Reiseveranstaltern, wie zum Beispiel mit Carsten Möhle von Bwana Tucke-Tucke organisierte Werner Pfeifer daraufhin eine Eröffnungsveranstaltung, die das Lebende Museum offiziell einweihen sollte. Ein großes Straßenschild war gesponsert worden, welches Pfeifer mit einigen Ju/Hoansi an der abseits gelegenen Schotterstraße aufstellte. Im Juli 2004 kamen dann viele Besucher nach Grashoek zur Einweihungsfeier und bestaunten die ursprüngliche, nun wieder lebendig gewordene Kultur der Ju/Hoansi. Sie alle waren sich einig, dass diese Menschen Maßstäbe gesetzt hatten, Maßstäbe in Authentizität und Leidenschaft der Darstellung ihrer, in Vergessenheit geratenen Kultur. Besonders Pfeifer freute sich, da seine Idee, den Erwerb eines Einkommens mit der Weitergabe der traditionellen Kultur zu verbinden, scheinbar funktionieren könnte.

Doch auch Bedenken trübten Pfeifers Optimismus: „Kann ein solches Projekt, dass fernab der üblichen Tourismusrouten liegt, wirklich über längere Zeit bestehen? Besitzen die San auch dann noch Durchhaltevermögen, wenn einmal 2 Monate gar kein Besucher das Lebende Museum besucht?“ waren bloß einige der vielen Fragen, die ihn beschäftigten. Der Zufall wollte es, dass schon am ersten Tag nach der Eröffnung des Museums zwei Touristen durch das Schild auf die überraschten Ju/Hoansi aufmerksam wurden und sich für eine Buschwanderung zusammen mit einer San-Familie entschieden. Seitdem haben die Ju/Hoansi fast täglich Besucher, selbst größere Reisegruppen finden in das abseits gelegene Dorf. Diese sorgen so nicht nur dafür, dass sich das Einkommen der Ju/Hoansi erhöht. Sie sind auch indirekt dafür verantwortlich, dass sich die San wieder mit ihrer ursprünglichen Kultur beschäftigen, diese zum Beispiel an ihre Kinder, die bei jeder Vorstellung dabei sind, weitergeben. Durch das professionelle und zuverlässige Auftreten der San haben inzwischen einige namibische Reiseveranstalter einen Besuch des Lebenden Museums fest in ihre Reiseprogramme integriert.

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