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Das Museum

Das Lebende Hunters Museum der Ju/'Hoansi Das Lebende Hunter's Museum der Ju/'Hoansi-San wurde von dem San Jäger !Amache initiiert und in Zusammenarbeit mit uns und seinen Clan aufgebaut. Das Lebende Museum besteht seit März 2010 und wird selbstständig von den San betrieben und verwaltet. Die Grashütten stehen eigentlich nicht im Mittelpunkt des Geschehens, sondern das Leben der San und ihre uralte Jäger- und Sammler Kultur. Sie stellen ihre alte Kultur in historischer Kleidung inmitten eines schön rekonstruierten Jagd -Dorfes aus alten Tagen dar. Dabei legen sie besonders großen Wert darauf, dass die alte Jäger-und-Sammler-Kultur genau so wie früher und so authentisch wie möglich dargestellt wird. Fast das ganze Dorf //Xa/oba macht in dem Museum mit, vom Säugling bis zur Uroma und vermittelt daher ein ungemein authentisches Bild solch einer alten Jägergemeinschaft.


Drei Gewinne

Das Lebende Museum bietet den San gleich drei entscheidende Vorteile.

Erstens ist es eine gute Einnahmequelle für die nach westlicher Vorstellung in großer Armut lebenden Dorfbewohner. Ungefähr 30 Ju/'Hoansi haben einen regelmäßigen Verdienst und bis zu 100 Bewohner der Umgebung profitieren vom Schmuckverkauf im Craftshop.

Zweitens beschäftigen sich die San wieder mit ihren Wurzeln und arbeiten so dem Vergessen kultureller Werte entgegen. Das Museum funktioniert also auch als eine Art Schule für Geschichte und Kultur.

Drittens steht das Lebende Museum für einen regen interkulturellen Austausch.  Viele Menschen beschäftigen sich im Rahmen dieses Museums mit der  Kultur der San und beginnen zu verstehen, was die einzigarten Menschen  so besonders macht! Die vielen Besucher geben den San Selbstbewusstsein  und auch die Jungen entwickeln ein Gefühl des Stolzes für ihre  ursprüngliche Kultur. Vielleicht können sich die für soziale Probleme  leicht empfänglichen San so selbst helfen und aus der größten Not  herausfinden.


Campingplatz & Craftshop

Neben dem Lebenden Museum an sich gibt es einen einfachen, auf einer schönen Lichtung gelegenen „wilden“ Campingplatz ohne Strom und momentan auch noch ohne Wasseranschluss. Die Übernachtung kostet 20 N$ pro Person, ein Bündel Feuerholz gibt es für 10 N$.

Das Museum besitzt einen Craftshop, der viele Schmuckstücke aber auch Werkzeuge, Instrumente und alltägliche Gegenstände der San anbietet. Durch den Verkauf dieser Waren wird das ganze Dorf und viele Bewohner der umliegenden Dörfer unterstützt, denn jeder  einheimische San darf dort Kunsthandwerk verkaufen. 

 
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Das Lebende Museum wird unterstützt und empfohlen von der Living Culture Foundation Namibia.

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