Die Managerin des Lebenden Museums der Mafwe, Elizabeth Madima
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Das Lebende Museum der Mafwe
In Singalamwe, 19 km nördlich von Kongola, unweit des Kwando-Flusses wird am 10.02.2008 Namibias zweites Lebendes Museum eröffnet.
Die Darstellung der traditionellen Kultur der Mafwe
Das Lebende Museum bietet Besuchern einen interessanten Einblick in das Leben der Mafwe. Im Mittelpunkt steht das Kennenlernen ihrer ursprünglichen Lebensweise und vorkolonialen Kultur im traditionell errichteten Dorf. Die Mafwe erklären leb- und beispielhaft und vom Guide wird ins Englische übersetzt. Viele der angebotenen Programme sind interaktiv, denn auch den Mafwe bereitet es besonders große Freude, wenn sich die Gäste beispielsweise im Mahango-Stampfen, im Tanzen oder im Singen eines kurzen Liedes versuchen.
Drei Gewinne
Das Lebende Museum bietet den Mafwe gleich drei entscheidende Vorteile. Erstens ist es eine gute Einnahmequelle für die nur von Subsistenzwirtschaft lebenden Dorfbewohner. Viele Mafwe haben einen regelmäßigen Verdienst als Akteure, dazu kommen noch viele andere, die vom Schmuckverkauf im Craftshop profitieren. Zweitens beschäftigen sich die Mafwe wieder mit ihren Wurzeln und arbeiten so dem Vergessen kultureller Werte entgegen. Das Museum funktioniert also auch als eine Art Schule für Geschichte und Kultur. Drittens wird das Lebende Museum für einen regen interkulturellen Austausch stehen. Viele Menschen werden sich im Rahmen dieses Museums mit der Kultur der Mafwe beschäftigen und so verstehen, was die einzigarten Menschen so besonders macht! So können die Mafwe Selbstbewusstsein aufbauen und auch die Kinder können ein Gefühl des Stolzes für ihre ursprüngliche Kultur empfinden.
Beim Museum ist ein Campingplatz und ein Souvenirshop entstanden.
Video zum Lebenden Museum der Mafwe.
Karte
Karte des Lebenden Museums der Mafwe
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