Traditionelle Kulturen in Namibia

Willkommen auf der Internetseite der Living Culture Foundation Namibia (LCFN). Die LCFN ist eine gemeinnützige deutsch-namibische Organisation, die sich für Entwicklung in ländlichen Gebieten Namibias einsetzt.

Wir helfen Bevölkerungsgruppen in Namiba, Lebende Museen aufzubauen.

Lebende Museen in Namibia

Ein Lebendes Museum ist eine authentische Darstellungsform von traditioneller Kultur und verfolgt drei Ziele:

  1. Abbau der Armut
  2. Bewahrung der traditioneller Kultur und
  3. Schaffung eines interkulturellen Austausches.

Namibier und Namibiabesucher können in den Lebenden Museen sehr viel über die interessante Kultur der namibischen Volksgruppen lernen und haben vortreffliche Möglichkeiten die Menschen des Landes kennenzulernen. Jeder Besuch in einem Lebenden Museum trägt dazu bei, die Traditionen und Kultur zu erhalten und die Leute in den ländlichen Gebieten Namibias zu unterstützen.

Losaktion: Gewinnen Sie eine Namibiareise

Gewinnen Sie eine Namibiareise!

Machen Sie sich zu Weihnachten ein besonderes Geschenk und kaufen Sie ein Los unserer Namibia-Reise Aktion.

Wir verlosen im Rahmen einer Spendenaktion neben anderen Preisen eine 14tägige Selbstfahrer-Namibiareise für 2 Personen im Wert von 2200 €. Es sind maximal 1000 Lose zum Preis von je 25€ erhältlich. Sämtliche Einnahmen kommen dem Verein zu Gute.

Alle weiteren Informationen finden Sie hier: Namibia-Reise Gewinnen

Die Losaktion wird am 31.12.2016 um 12 Uhr beendet. Die Ziehung findet am 31.12.2016 um etwa 16 Uhr statt. Ein Video von der Ziehung wird im Anschluss auf unserer Website und auf unserem Youtube-Kanal veröffentlicht! Die Gewinner werden zusätzlich per Email benachrichtigt.

Viel Glück und Vielen Dank für die Unterstützung!

Sebastian Dürrschmidt,
Vorstand des LCN e.V. Deutschland
Lange Fischerstr. 31
39590 Tangermünde

 

Ovahimba Living Museum Eröffnung

Neben den bereits seit einiger Zeit erfolgreich bestehenden „Lebenden Museen“ der Mafwe, Mbunza, Ju/'Hoansi und Damara wurde am 5. November 2016 das nunmehr sechste „Lebende Museum“ der Living Culture Foundation Namibia (LCFN) in Namibia feierlich eröffnet.

Damit sind die Ovahimba die fünfte Volksgruppe, die mit einem eigenen „Lebenden Museum“ in Namibia Besucher zum Kennenlernen ihrer Kultur einlädt.

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Kultur-und Museumsverein Tangermünde

Vielen Dank dem Kultur- und Museumsverein Tangermünde!

Im Namen der Living Culture Foundation Namibia und allen Projektträgern, die hier in Namibia in den Lebenden Museen arbeiten, möchten wir uns für die stetige Unterstützung und internationale Zusammenarbeit mit dem Kultur- und Museumsverein Tangermünde bedanken!

Der Kultur-und Museumsverein Tangermünde spendete 2016 für die Eröffnung des Ovahimba Living Museums insgesamt 1000,00 €. Dieses Geld wurde unter anderem für die Herstellung der professionelle Straßenschilder verwendet, die Gäste zum Lebenden Museum der Ovahimba leiten.

Vielen Dank!

Clauida Tülp, Ralf Kühn, Sebastian Dürrschmidt,
Vorstand des Living Culture Namibia e.V.

 

Eröffnung des Lebenden Museums der Ovahimba

Wir freuen uns die Eröffnung des Lebenden Museum der Ovahimba bekannt geben zu können. Während des letzten Jahres reisten wir oft nach Omungunda, 40 km nördlich von Opuwo, um regelmässig Treffen zu halten, die Projektgruppe zu motivieren und zu führen. Diese Arbeit hat nun Früchte getragen und wir sind stolz, Sie zur feierlichen Eröffnung des sechsten Lebenden Museum in Namibia einladen zu können: Dem Ovahimba Living Museum.

Das Museum wird offiziell am 05. November 2016 eröffnet, wir möchten Sie bitten, die Gelegenheit zu nutzen und das Museum dafür mit uns zu besuchen. Am Morgen wird es eine Demonstration des Programms geben, die eigentliche Eröffnungszeremonie wird am Nachmittag stattfinden.

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2. Projekttreffen im Ovahimbamuseum

Ein 2. Projekttreffen im März 2016 im entstehenden Lebenden Museum der Ovahimba sollte uns die Fortschritte des Projektes verdeutlichen und die Projektgruppe der Ovahimba weiterhin motivieren, Herausforderungen anzupacken und an ihrem Lebenden Museum weiterzuarbeiten.

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2015 - Aktionen in Deutschland

Nachdem wir 2015 in Deutschland keine größere Veranstaltungen durchgeführt haben, planen wir für kommendes Jahr wieder eine Aktion im Rahmen des "Internationalen Museumstags 2016“. Am 22. Mai finden wieder Festivals, Treffen und Begegnungen statt.

Dazu laden wir aus Namibia Frau Elizabeth Madima, Managerin des Lebenden Museum der Mafwe und ihren Sohn Gifty nach Deutschland ein, um im Rahmen des Museumstags, der in diesem Jahr unter dem Motto „Museen in der Kulturlandschaft“ steht, ihr Lebendes Museum mit einer Präsentation in Deutschland vorzustellen. Eingebettet wird diese Präsentation in einen Vortrag von Vorstandsmitglied Sebastian Dürrschmidt über Namibia als Reiseziel und die Bedeutung des Tourismus für lokale Gemeinschaften und die Lebenden Museen.

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Spendenaufruf für Campingplatzentwicklung

Die von uns unterstützten Lebenden Museen existieren vor allem durch die Einkünfte aus dem Tourismus in Namibia. Viele der Touristen suchen stets nach Möglichkeiten, die Lebenden Museen für längere Zeit zu besuchen und entscheiden sich dafür, direkt am Lebenden Museum im Zelt zu übernachten.

Das trägt bei den beiden Lebenden Museen, die bereits einen Campingplatz besitzen zu höheren Einnahmen direkt aus dem Campingplatz bei, es generiert aber auch ein zusätzliches Einkommen, weil dann die Besucher länger vor Ort bleiben können und an mehr Programmen im Lebenden Museum teilnehmen. Wer bereits einmal an einem der beiden Lebenden Museen der San gecampt hat, der weiß auch, was für eine schöne, naunahe Erfahrung das ist und wie viel dies zu einem erlebnisreichen Besuch der Museen beiträgt.

Drei der fünf von uns unterstützten Lebenden Museen besitzen noch keinen Campingplatz und die LCFN würde den Gemeinschaften, die von uns seit mehreren Jahren unterstützt werden, gerne beim Aufbau von traditionell gehaltenen Zeltplätzen helfen. Wir möchten Sie herzlich bitten, für die Entwicklung der Campingplätze bei den Lebenden Museen der Damara, der Mafwe und der Mbunza zu spenden. Unser Dank gilt Ihnen schon jetzt!

Auch hier wird unser nachhaltiges Konzept der Partizipation greifen. Die LCFN wird nur einen Teil der Kosten der Campingplatzentwicklung übernehmen, der andere Teil muss direkt aus den Lebenden Museen kommen. So möchten wir sicher stellen, dass es eine große eigene Beteiligung hinsichtlich der Entwicklung in der Gemeinschaft um das Lebenden Museum gibt. So wird das Entwicklungsprogramm zurecht als eigener Erfolg verstanden und wertgeschätzt.

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Neues Ovahimba Projekt

Auf einer Projektreise Anfang September, konnte die LCFN das Konzept der Lebenden Museen einer Gruppe Ovahimba im Norden Namibias verdeutlichen und konnte so den ersten Schritt in Richtung Aufbau eines Lebenden Museums machen.

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Lebendes Museum in Ecuador?

Mitte Juli erhielte die LCFN Besuch von Andrea Pérez-Mora, die in Namibia 3 Lebende Museen besucht hat. Dies hat Sie unter anderem getan, um ihre Masterarbeit mit folgenden Titel zu schreiben: „Potentiale einer Süd-Süd Kooperation zwischen zivilgesellschaftlichen Organisationen im Bereich Umwelt & Ureinwohnerrechte am Beispiel Namibia-Ecuador“.

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Spenden der Museums Association of Namibia

Seit 2013 sind die LCFN und die 5 Lebenden Museen Mitglied bei MAN, der Museums Association of Namibia. 2014 konnten Anträge für Gelder zur Unterstützung der LCFN Ziele gestellt werden. Nach einem Durchlaufverfahren wurden Ende 2014 Direkt- und Materialspenden für LCFN, Das Lebende Museum der Mafwe und das Lebende Museum der Ju/'Hoansi in Grashoek bewilligt.

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Neue Beschilderung der Lebenden Museen

Anfang 2015 wurden alle Schilder der von der LCFN unterstützten Lebenden Museen ausgetauscht. Sonne und Wetter hatten die Farben komplett ausbleichen lassen, teilweise waren die Beschriftungen überhaupt nicht mehr zu sehen. Da die Lebenden Museen in Namibian neben geführten Reisegruppen auch von sehr vielen Selbstfahrern besucht werden, ist die Beschilderung von großer Wichtigkeit.

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10 Jahre Grashoek

Im Jahr 2014 gibt es für die Living Culture Foundation Namibia (LCFN) großes Jubiläum zu feiern: Das zehnjährige Bestehen des Lebenden Museum der Ju/'Hoansi-San aus Grashoek.

2004 startetet das Projekt durch die Inspiration und Motivation des namibischen Tourguides und Survival-Tourunternehmers Werner Pfeifer, der in der Gegend eigentlich nur auf der Suche nach Teufelskralle war. Die San aus Grashoek beeindruckten Werner jedoch und er erzählte ihnen von seiner eigenen Arbeit als Steinzeit-Experte in europäischen Lebenden Museen. Die Grashoeker zeigten sich ihrerseits interessiert und starteten einen Versuch, eine solches Lebenden Museum nach europäischem Vorbild mit dem Wissen ihrer Traditionen ebenfalls aufzubauen.

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Präsentation in Berlin

Am 08.09.2014 fand ein Info-Abend im Afrikahaus in Berlin zugunsten der Living Culture Foundation Namibia statt. Das Programm bestand aus einem kurzen Vortrag über die Arbeit der LCFN durch die aktiven Vereinsmitglieder Melanie Funke und Markus Leithold und Werner Pfeifers  Vortrag über die Buschleute. Anschließend wurden Schmuckstücke aus den Lebenden Museen und DVDs verkauft. Interessierte konnten sich im Rahmen der Veranstaltung auch über Namibia im Allgemeinen informieren. 27 Besucher interessierten sich für die Arbeit der LCFN.

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Internationaler Museumstag 2014 in Tangermünde

Der Tangermünder Museumsverein hat 1000 € für die Living Culture Foundation Namibia gesammelt. Dafür möchten wir uns recht herzlich bedanken!!!

Zum Internationalen Museumstag 2014 hatte sich die Living Culture Foundation Namibia etwas Besonderes ausgedacht: In der Salzkirche in Tangermünde sollte ein buntes afrikanisches Fest zu Gunsten unserer gemeinnützigen Organisation stattfinden. In Zusammenarbeit mit dem Tangermünder Museumsverein und der Stadt Tangermünde hatte unser Vorstand Dr. Ralf Kühn in seiner Heimatstadt eine aufwändige Präsentation unseres deutsch-namibischen Vereins für den 18.05.2014 organisiert.

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Neue Programme bei den San

In den vergangenen Jahre erhielten wir oft die Rückmeldung, dass der Besuch in den beiden Lebenden Museen der Ju/‘Hoansi hervorragend gewesen, die Zeit aber viel zu schnell vergangen sei. Man hätte sich gewünscht, mehr von dem Leben der San kennenzulernen und mit nach Hause  nehmen zu können. Viele Namibia-Reisende können sich sehr gut vorstellen mehrere Tage zusammen mit den San zu verbringen und mehr über ihre traditionelle Lebenswelt zu erfahren.

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Entwicklungen bei den Mbunza

Im Jahr 2013 konnten einige positive Entwicklungen im seit 2011 bestehenden Mbunza Museum verzeichnet werden. Nachdem im Jahr 2012 recht weniger Besucher den Weg in das Lebende Museum bei Rundu fanden, sind die Zahlen im Jahr 2013 gut gestiegen und die Mbunza sind sehr zufrieden. Die jungen Mitglieder des Museum konnten viel von den älteren Akteuren lernen und so haben sich Schmiedekunst, Töpferei und vieles mehr verbessert. Auch der Wissensschatz des Museum vermehrt sich von Tag zu Tag.

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Kooperationen mit Verbänden

Die Lebenden Museen sind 2013 in den offiziellen Verband der Museums Association of Namibia (MAN) eingetreten. Diese Dachorganisation repräsentiert alle Museen Namibias und unterstützt die Weiterentwicklung der Museen durch finanzielle und organisatorische Dienste, Projekttrainings (zb in Bereichen wie finanzielle Administration) und stellt ein professionelles Netzwerk mit anderen Verbänden her.

Desweiteren sind die Lebenden Museen nun Bestandteil von EXARC, einer angesehenden internationalen Plattform und archäologischen Sammlung, die unter ihrem Schirm vier Netzwerke vereint: Archäologische Freilichtmuseen, Experimenteller Archäologie, historische Technologie und historische Darstellung. Bestehend aus mehr als 200 Mitgliedern in 30 Ländern bietet sich hier die Möglichkeit eines professionellen Netzwerkes, durch das wir für weitere Projekte sicherlich gute Kontakte knüpfen können.

Tag der indigenen Völker

Heute, am 09.08.2013, ist der Tag der indigenen Völker. Dieser Tag, der im Dezember 1994 von der Generalversammlung der indigenen Völker ausgerufen wurde, soll die Rechte der indigenen Völker schützen und stärken.

Wir wünschen in diesen Sinne allen indigenen Völkern der Erde, die fast immer Minoritäten darstellen, und somit gesellschaftliche Randgruppen und auch bedrohte Völker sind, dass ihre Rechte endlich von den Regierungen dieser Welt ernst genommen werden.

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Jahreshauptversammlung 2013

Im Juni 2013 hatte die LCFN und der ihr angeschlossene Verein LCN e.V. ihre Jahreshauptversammlung in Lehmke, in der schönen Lüneburger Heide. Hier wurden mit vielen Mitgliedern aus Deutschland und Namibia die bisherigen Erfolge, Herausforderungen und zukünftigen Vorhaben unserer gemeinnützigen Organisation diskutiert.

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Projekttreffen im Kaokoveld

2010 startete die LCFN schon einmal den Versuch, eine Gruppe von Ovahimba vom Konzept des Lebenden Musems zu überzeugen. Nach anfänglichen Erfolgen und sehr positiver Resonanz kam es in der Folge leider zu Unstimmigkeiten in der Projektgruppe und Schwierigkeiten mit den lokalen Touristenführern (wir berichteten). Nun hat uns wieder eine Projektgruppe gefunden und zwar in Purros, einer kleiner Gemeinde am wunderschönen Hoarusib-Trockenfluss im Nordwesten Namibias.

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